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Weltnichtrauchertag der WHO Einstieg in ein rauchfreies Leben

Nikotin ist ein Gift so gefährlich wie Arsen oder Zyankali – schon ein Milligramm Nikotin pro Kilogramm Körpergewicht bedeutet Lebensgefahr. Zwar liegt die von Rauchern durch die Lunge aufgenommene Nikotindosis unter diesem Vergiftungswert, beeinträchtigt aber auf Dauer in vielfacher Hinsicht die Gesundheit. Darauf hinzuweisen, ist Anlass des morgigen von der Weltgesundheitsorganisation WHO proklamierten Weltnichtrauchertages. Rauchen und Passivrauchen sind am Entstehen von Lungenkrankheiten ebenso wie an Herz-Kreislauf- oder Gefäßkrankheiten und vielen Gesundheitsschäden beteiligt.


„Zu den schwerwiegenden Lungenerkrankungen gehören Lungenkrebs und COPD. Es ist eindeutig, dass der weit überwiegende Teil der Betroffenen raucht“, sagt Dr. Christoph Arntzen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Krankenhaus Angermünde. Die Klinik ist auf Lungenkrankheiten spezialisiert. „Wir verfügen über modernste Mittel und Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung“, so der Chefarzt.  „Beispielsweise können wir die Lunge von innen her über ein Bronchoskop mit Ultraschall untersuchen. Tumoren in den Bronchien werden schmerzfrei entfernt, verengte Abschnitte mit Stents wieder geöffnet.“


Dr. Christoph Arntzen koordiniert das 2016 gegründete Netzwerk für Lungenerkrankungen Nordost-Brandenburg, in dem Krankenhäuser, Arztpraxen, Therapeuten, Selbsthilfegruppen und viele weitere Beteiligte abgestimmt zusammenarbeiten. Ziel ist die Zusammenführung der in der Region vorhandenen Kompetenzen, Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten, so dass Patienten mit Lungenerkrankungen eine umfassende Behandlung wie aus einer Hand erhalten, ohne hinderliche Grenzen zwischen stationärer und ambulanter Versorgung. Die Früherkennung und Vorbeugung von Lungenerkrankungen gehören mit dazu.


„Beim Lungenkrebs besteht das Problem, dass die Symptome unspezifisch sind, das macht die Früherkennung schwierig“, sagt Dr. Christoph Arntzen. „ Lange Zeit verursacht Lungenkrebs kaum Beschwerden. Ein anhaltender Husten oder die Verschlimmerung eines chronischen Hustens sollten zum Arztbesuch führen. Es gibt hierbei leider keine Form der Vorsorge wie zum Beispiel bei Darmkrebs. Aber jeder kann zumindest effektiv etwas zur Vorbeugung tun, indem er nicht raucht.“


So bieten die zum Krankenhaus gehörenden Beratungsstellen für Abhängigkeitserkrankungen in Angermünde und Templin regelmäßig Entwöhnungskurse für Raucher an.


„Die Teilnehmer lernen in Gruppen von fünf bis acht Personen, wie man sich Schritt für Schritt von der Nikotinabhängigkeit befreit und ein rauchfreies Leben beginnt“, erklärt der Leiter der Angermünder Beratungsstelle, Suchttherapeut Horst Gierke. „Auch wer schon lange raucht, profitiert von der Entwöhnung. Die Verbesserung der Gesundheitsparameter ist eindeutig messbar.“


Die Kurse zur Raucherentwöhnung sind kostenpflichtig, werden jedoch teilweise durch die Krankenkassen finanziert. Informationen dazu bekommt man unter der Telefonnummer 03331/271-192.

 

 

 


Verfasst am: 04.06.2018

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